Schlagzeilen produzieren derzeit Kooperationen oder gar Firmenübernahmen im Bereich der Degrader und der zielgerichteten Technologieplattformen, die den zelleigenen Proteinabbauweg über Ubiquitin nutzen, oder darüber hinaus andere Möglichkeiten finden, ein Zielmolekül nicht nur zu inhibieren, sondern abzubauen oder zu destabilisieren, um seine Überproduktion in den Griff zu bekommen. |transkript hat sich dazu im DACH-Raum umgesehen und führte ein Gespräch mit Bernd Boidol, Ph.D., CEO des Wiener Start-ups Proxygen.
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Der Schweizer Pharmakonzern Roche verstärkt sein Engagement in einer neuen Wirkstoffklasse und knüpft dabei an eine fast zehn Jahre alte Kooperation an. Gemeinsam mit der US-amerikanischen C4 Therapeutics arbeitet Roche künftig an sogenannten Degrader-Antikörper-Konjugaten (DACs) und zahlt dafür 20 Mio. US-Dollar upfront sowie potenziell mehr als 1 Mrd. US-Dollar an Meilensteinen.
Unterstützung aus Italien für die Wiener Proxygen. Eine erfahrene Wissenschaftlerin im Bereich der Degrader wird neue CSO.
Bei den Proteindegradern tut sich Einiges. Die deutsche Merck findet in der österreichischen Proxygen einen zweiten Entwicklungspartner in Österreich, um bei neuen Variationen zur Stimulation des Proteinabbaus auf mehreren Füßen zu stehen. Der Deal mit der 2020 gegründeten Proxygen hat ein theoretisches Volumen von bis zu 495 Mio. Euro.

Proxygen
Proxygen GmbH
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