Das Biotechnologie-Unternehmen smartbax in Oberschleißheim konnte erneut zusätzliche finanzielle Mittel einwerben, die in die Entwicklung seines antibakteriellen Leitprogramms bis zur IND-Einreichung fließen sollen, aber auch in die Weiterentwicklung der unternehmenseigenen enzymatischen Aktivatoren zur Bekämpfung bakterieller Infektionen.
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Das Wiener Biotechnologie-Start-up Epitome Therapeutics FlexCo sicherte sich Finanzmittel in Höhe von 4 Mio. Euro. Die Hälfte davon sind Fördermittel, 2 Mio. Euro steuerten die Investoren XISTA Science Ventures, Caesar Ventures und die Navec Venture Holding GmbH bei. Das EMBL-Spin-off entwickelt eine Plattform zur präzisen Steuerung der Genexpression.
Die Biotech-Branche fordert erneut Reformen – doch die bekannten Baustellen bleiben. Mehr Wachstumskapital, bessere steuerliche Rahmenbedingungen, weniger regulatorische Hürden und schnellere politische Umsetzung: Auf dem Biotech-Finanz-Gipfel von BIO Deutschland in Berlin hat die Branche ihre Forderungen an die Bundesregierung erneuert. Neu sind diese allerdings nicht.
Das Berliner HealthTech-Start-up Tokura konnte eine erste Finanzierungsrunde in mittlerer siebenstelliger Höhe abschließen. Angeführt wird sie von den Wagniskapitalgebern Heal Capital und Redalpine. Zudem beteiligen sich Business Angels von better ventures.
Im Osten was Neues: Pilzproduktion in Brauereifermentern statt erst viel Geld in eigene Produktionsanlagen stecken zu müssen. Das ist das verkürzte Geschäftsmodell von Pacifico Bio, die mit einigem Investorengeld nicht nur erste Produkte bald auf den Markt bringen wollen, sondern auch recht schnell eine globale Ausdehnung anstreben.
Die diesjährige Technologietransfer-Veranstaltung BioVaria stand im Zeichen eines 25-jährigen Jubiläums des Hauptausrichters Ascenion. Neben der Rückbesinnung auf den steinigen Weg, die europäischen Innovationsökosysteme der Life Sciences auf einer Plattform zusammenzubringen, und der rekordhohen Teilnehmerzahl wirkten auch neue Herausforderungen in die feierliche Stimmungslage: das rasante Tempo der Innovationsmaschinerie in und aus China.
Das Magdeburger Start-up RAYDIAX erhielt im März insgesamt 7,5 Mio. Euro. Sie stammen von alten und neuen Investoren sowie aus einer europäischen Förderung.
Abheben wie ein Kranich, das ist zwar das Firmenmotto der Berliner Kupando, doch im Bereich der Wirkstoffentwickler wird dazu recht profan eine Menge Geld benötigt. Das ist Kupando schon einmal in schwierigen Zeiten 2022 gelungen. In kaum weniger schwierigen Zeiten wurde nun auch ein zusätzlicher Investor und weiteres Geld gefunden, um näher an die klinische Entwicklung herankommen zu können, für einen Ansatz, der das evolutionär ältere Immunsystem aktiviert und in der Breite der Indikationen von Krebs bis hin zu Infektionskrankheiten Einsatzmöglichkeiten verspricht.
Das neue Dortmunder Biotech-Unternehmen iDEL Therapeutics startet mit einer Seed-Finanzierung von 9 Mio. Euro und will eine neue Klasse von Krebsmedikamenten entwickeln. Die Runde wurde vom Schweizer Frühphaseninvestor BiomedVC angeführt, weitere Geldgeber sind NRW.Venture, Gründerfonds Ruhr und der KHAN Technology Transfer Fund II.
Das Münchner Medtech-Unternehmen Noxon konnte im Februar erfolgreich eine „mehrere Millionen Euro“ umfassende Seed-Finanzierungsrunde abschließen. Angeführt wurde diese vom High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital unter der Beteiligung von Auxxo sowie einem weiteren institutionellen Investor. Noxon entwickelt nicht-invasive Neuro-und Muskeltechnologien.

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Pacifico Bio
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RAYDIAX GmbH
Kupando GmbH
Von RCSB.org: Structural basis for amino acid exchange by a human heteromeric amino acid transporter. Wu, D., Grund, T.N., Welsch, S., Mills, D.J., Michel, M., Safarian, S., Michel, H. (2020) Proc Natl Acad Sci U S A 117: 21281-21287
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